Cantusstunde mit Ruth Soland, mit Blick auf 2019

Etwas ungewohnt an einer Cantusstunde: ein sog. Tee.

Diesmal, am 29. März 2018, erreichte die traditionelle Zofinger Cantusstunde im Zürcher Vorderberg ganz besondere Qualiltäten: Mit dabei war eine ausgebildete Sängerin, Ruth Soland, Leiterin des Solandchors und Projektleiterin des Kulturevents, mit dem das Jubiläumsfest 2019 eine ganz besondere Note erhalten soll. Welche Lieder singen die Zofinger, wie wirken sie (die Cantüsser) und wie könnten sie ins Programm eingebaut werden? Ruth Soland war auf Recherchentour und freute sich ungemein über den sangesfreudigen Abend im Zofingerkreis. Eingerahmt von zwei Mitgliedern des künftigen Zürcher Centralausschusses, nämlich Cleo-Papa (zurzeit auf dem Präsidentenstuhl) und Neutralit (dem FM der Aktivitas), vor sich AZ-Präsident Hallefuge und La Douce, beide Könner der leistungsfähigen Kehle. An den Tasten des Pianos arbeitete wie gewohnt Chromo.

Das Programm in Zofingen soll aber nicht nur musikalische Leckerbissen enthalten, sondern auch Dichtung und Malerei. Das könnte man sogar kombinieren, denn Heinrich Sutermeister beispielsweise hat Balladen von Conrad Ferdinand Meyer als Grundlagen für eine Komposition verwendet (z. B. “Die Füsse im Feuer”), beide (nicht die Füsse!) waren Zofinger. Oder man könnte Albert Anker einbauen, mit seiner Illustration zur Werkausgabe von Gotthelf. Oder das “Roulez tambours!” des Zofingers  Henri-Frédéric Amiel, geschrieben angesichts des drohenden Krieges mit Preussen 1856, kombiniert mit der diplomatischen Kunst der erfolgreich tätigen Zofinger von damals, die aus dem Krieg einen fairen Handel machten.

Hier ein paar Bilder von Pfuus.

Und hier einige von Chaplin.

 

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