Le Banquet de l’Escalade 2017

Höhepunkt des Genfer Jahres: die Erinnerung an 1602

Draussen winterlich kalt, drinnen eine grosse Zofinger Festschar, angeführt von einem Genfer AZ-Präsidenten mit Nerven aus Drahtseilen. Dass Nicolas-Aymon Pictet v/o Montenchaire gelassen blieb, war angesichts der übermütigen Aktivitas angezeigt und wurde auch dem würdigen Charakter des Banquet 2017 gerecht. Die vertraute “Blanche” bot den Auftakt zum traditionellen Fest, an dem die Vertretungen des AZ-Centralausschusses und der AZ-Sektionen Basel und Neuenburg ihre Grussworte ausrichteten – natürlich nach dem gelungenen Toast à la Patrie, der leider nur in der Romandie zur Tradition gehört. Es sind eben echte Patrioten, diese Genfer, mit ihrem berechtigten Stolz auf ihre Calvinstadt und ihre Republik.

Es macht auf jeden Gast auch einen starken Eindruck, die alte Hymne zu hören, die an der Escalade nie fehlen darf: “Cé qu’è lainô, le Maitre de bataille …”. Vorher das ehrende Gedenken an die Gefallenen, nachher das befreiende Zerschlagen der Marmite, deretwegen Mère Royaume berühmt wurde.

Gleichzeitig war der stimmungsvolle Anlass im Restaurant Le VG (Vieux-Grenadiers) eine Gelegenheit für Begegnungen der echten Zofingerart. Die Gäste, auch die aus Genf, haben das Banquet sichtlich genossen, vielleicht gerade deshalb, weil es die Würde der Tradition so locker mit der Ausgelassenheit des Tages verband.

Hier ein Bilder dazu.

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