-zig Fragen zur Zofingergeschichte!

Zofingia Bern Programm

Die Zofingia Bern hat unter dem reizvollen Titel “Je suis Zofinger” ein tolles Programm für das Frühlingssemester 2016 vorgelegt. Das Angebot ist recht breit abgesteckt und reicht vom Dia-Referat (welche Kombination!) über das weibliche Geschlecht bis zur Gründungszeit der Zofingia zurück. Sektionspräsident Philipp Kaufmann v/o Fietze und seine Crew haben sich sehr viel vorgenommen.

Der Centralpräsident der Altzofingia, Ronald Roggen v/o Chaplin, beschrieb an einem Geschichtsabend das Umfeld der Gründungszeit, fasste dann die Zofingergeschichte in kurzen Klimmzügen zusammen und wies auf wichtige Exponenten hin. Die bald zweihundertjährige Geschichte gliederte er in sechs je kontrastierende Teile. Zwei Teile markieren jeweils eine Pendelbewegung.

So standen der romantisch-harmonischen Gründungszeit die streitbaren Dreissiger- und Vierzigerjahre gegenüber. Auf die “mächtige Zeit” nach 1848 folgten Kulturkampf, soziale Frage und eine Zofingia im extrem linken Lager. Auf die Zeit der Geschlossenheit, ablesbar an der wichtigen Figur des Zofinger Generals Guisan, folgte eine thematische Öffnung, die noch immer anhält.

Lässt diese Öffnung die gute alte Devise Patriae, um der es den Gründer doch ging, überhaupt noch erkennen? Die stattliche Runde im Berner Zofingerhaus bereicherte den Abend mit interessanten Statements und gutgezielten Fragen. Was heisst “Politisieren” im Sinne der Zofingia?

 

 

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