Grütli in der Blanche von Fribourg

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Beim Fondue im “Midi” vor dem Grütli in der Blanche

Am Fribourger Grütli vom 10. Dezember 2015 begrüsste Frédéric Jollien v/o Arrow-GanZ! den Centralpräsidenten David Burckhardt v/o Gnòpf, dazu Gäste der StV-Verbindungen Staufer und Leonina. Die Corona folgte den Ausführungen von AZ-Centralpräsident Ronald Roggen v/o Chaplin, der Gedanken zur Devise PATRIAE darlegte. In einem ersten Teil zeigte er auf, wie unterschiedlich sich die Zofinger seit ihrer Gründung 1819 mit ihrem Land befassten, einmal romantisch vage, einmal verbissen parteipolitisch, dann aber auch geschlossen (während des 2. Weltkriegs) oder thematisch völlig offen (in den letzten 50 Jahren).

Nach Ansicht des AZ-CP sollte die Devise PATRIAE klar dominieren und als Erkennungsmerkmal ersichtlich sein. Sie verlange Öffentlichkeit. Es sei wenig sinnvoll, sich dem Vaterland zu widmen und dieses erfahre nichts davon. Das Engagement dürfe aber nicht Sonderinteressen gelten und auch nie mit Parolen verbunden sein, es müsse auf übergeordneter Ebene erfolgen. “Etwa dort, wo ein Bundespräsident seine Überlegungen zum Land macht”. Dabei verglich der AZ-CP die Funktionen des Schweizer und des deutschen Bundespräsidenten. Von letzterem könne man eine wertvolle Einsicht gewinnen. Der Zofingerverein könnte auf übergeordneter Ebene analysieren und entsprechende Impulse geben, wie es in der Zofingergeschichte schon geschehen ist. In der Diskussion kamen allerdings heftige Gegenstimmen auf, was den Abend sehr belebte. Leider blieb zu wenig Zeit, dieses Hin und Her genauer anzuschauen. Die Strategiekommission wird aber Überlegungen dieser Art aufgreifen.

 

 

 

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