Gut dotiertes Wahlpodium im Berner Zofingerhaus

Berner Wahlpodium 2015

Wahlpodium im Berner Zofingerhaus: Pascal Duss v/o Rambo setzte ein lebhaftes Gespräch in Gang.

Am 25. September ging im Berner Zofingerhaus ein lebhaftes und witziges Wahlpodium über die Bühne, veranstaltet von der Zofingia Bern. Moderator Pascal Duss v/o Rambo sprach von einer “turbulenten” zurückliegenden Legislaturperiode. Die inhaltliche Diskussion sei mit heranrückender Wahlphase mehr und mehr ausgeblieben: “Dem wollen wir heute Abend entgegenwirken”.

Am Gespräch nahmen teil von der SP Nationalrat Matthias Aebischer, von der CVP deren Generalsekretärin Béatrice Wertli, von der BDP Grossrat Samuel Leuenberger, von der FDP der Präsident der Grossratsfraktion, Adrian Haas, und von der SVP ebenfalls der Fraktionspräsident, Peter Brand. Der Abend erlaubte ein grobes Positionieren der Parteien hinter den Teilnehmern des Podiums, die sich aber kein hartes Gefecht lieferten. Es herrschte bernische Höflichkeit, in einer solchen Situation schien dem Podium ein familiärer Umgang angezeigt. Es wurde auch so ein lebhaftes Gespräch.

SP-Nationalrat Aebischer bestätigte den Eindruck, in jüngster Zeit gebe es nur noch ein Taktieren. Aber welches sind die Schwerpunkte der nächsten Zukunft? Für Samuel Leuenberger ist es die Energiewende, für Peter Brand sind es die Flüchtlingsströme, für Béatrice Wertli Europa und das Schicksal der bilateralen Verträge, für Adrian Haas die Sicherung der Renten.

Generalsekretärin Wertli hält eine bestimmte Bevölkerungsgruppe für die grösste Herausforderung: jene Bürgerinnen und Bürger, die weder etwas bewahren noch etwas verändern wollen, also die Selbstzufrieden, die sich einen Deut um die Wahlen kümmern. Mathias Tromp v/o Pögg, ehemaliger CP der Altzofinger, warf im Zusammenhang mit Europa eine interessante Frage ein, nämlich die nach dem “offenen Fenster”. Er meinte damit die optimale Gelegenheit, ein politisches Geschäft erfolgreich durchbringen zu können.

 

 

 

 

 

 

 

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